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Citizen Science Hackathon

09.12.2019

Der Hack-a-thon fand am 6. und 8. Dezember im Institut für Meteorologie und Geophysik (Universität Wien) statt. Fünf Projekte wurden vorgeschlagen und zwei wurden für das weitere Hacken am Wochenende ausgewählt.

Nach schlaflosen Nächten und jeder Menge Pizza wurden mexikanische und indische Lebensmittelprojekte der externen Jury vorgestellt - dem CEO von Spotteron - einem Unternehmen, das für die Schaffung einer digitalen Infrastruktur für Citizen Science-Initiativen verantwortlich ist.

Das Gewinnerteam erstellte einen Prototyp des TraML - Systems, mit dem der Eisenbahnverkehr (wie Züge und Strassenbahnen) erkannt und identifiziert werden kann unter Nutzung öffentlich zugänglicher Daten (seismische Bodenbewegungen) des Raspberry Shake-Netzwerks und fortgeschrittene Methoden des maschinellen Lernens. Die Arbeit wurde mit einem eigenen Raspberry Shake-Sensor ausgezeichnet. 

Den zweiten Platz belegte das Team, das CrowdSlide entwickelt hat - eine Web-App, mit der Wissenschaftler Erdrutsche in entlegenen Gebieten untersuchen können. Sie ermöglichen es den Bürgern, in den Bergen zu wandern, indem sie Fotos und GPS-Daten eines Erdrutschs an die zentrale Datenbank senden, die dann von professionellen Forschern analysiert wird, um zusätzliche Einblicke in die mit Massenbewegungen verbundenen Geogefahren zu erhalten. Gleichzeitig analysiert das System Social-Media-Feeds, um ähnliche Informationen aus öffentlich zugänglichen Fotos abzuleiten. Dieses Team wurde mit Eintrittskarten für die Citizen Science Conference in Wien ausgezeichnet, um einen Einblick in ihre Initiative zu erhalten.

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsames Wochenende, an dem einige Leute zusammengearbeitet haben, die sich sonst vermutlich auf keine andere Weise kennengelernt haben. Und es gab einen Einstieg in schöne Projekte mit dem Potenzial, die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

© IMGW
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