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Messgeräteinstallation an Windenergieanlage

Abb. 1: Zu bestückende WEA im Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Deutschland. Nabenhöhe: 134 m (ca. Höhe Stephansdom)

Abb. 2: PWD des Institutes installiert am Geländer in Nabenhöhe.

Im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds finanzierten Projektes ICE-CONTROL wurde vom 4.-6. Oktober 2016 eine Windenergieanlage (WEA) mit Messinstrumenten ausgestattet. Eine wesentliche Fraget im Projekt ist die Erfassung der meteorologischen Bedingungen, welche zu Vereisung an einer WEA führen. Die erhobenen Daten dienen auch zur Verifikation der Modellkette Meteorologisches Modell – Vereisungsmodell – Produktionsmodell. Die Messung der Vereisung stellt eine große Herausforderung an die Messtechnik per se dar. Mittels des klassischen Makkonen-Zylinders wird die Vereisung an einem rotierenden Stab gemessen, welche aber nicht die Vereisung am Blatt repräsentiert. Die Vereisung am Blatt der WEA wird mittels neuartiger aufgeklebter Sensoren bestimmt. Die Beiträge des IMGW am Messinstrumentarium betreffen einen Present Weather Detector (PWD) mittels dessen unter anderem die Sichtweite gemessen wird und damit das Auftreten von In-cloud Icing abgeschätzt werden kann. Als zweites Gerät des IMGW wurde ein Distrometer installiert. Damit kann das Niederschlagsspektrum und somit der Beitrag von fallenden Hydrometeoren an der Vereisung bestimmt werden. Die Messungen sollen in den Wintern 2016/2017 und 2017/2018 durchgeführt werden.

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Letzte Änderung: 24.06.2011 - 15:28